Ich habe vor einigen Monaten aus reiner Neugier in einem der Strompreisvergleiche einmal die
Stromtarife beziehungsweise den Strompreis meines lokalen Versorgers mit den Angeboten zahlreicher anderer Stromerzeuger aus dem ganzen Land vergleichen und dabei herausgefunden, dass ich selbst mit dem Wechsel in einen billigen Ökostrom Tarif noch bares Geld sparen könnte.
Wie ich den Stromanbieter wechseln kann, beziehungsweise wer die Kündigung bei meinem alten Stromanbieter übernimmt, war mir bis dato allerdings noch nicht geläufig, sodass ich mich erst einmal schlau gelesen habe. Es ist erstaunlich, wie leicht das geht. Sobald man sich für einen neuen und hoffentlich billigeren Anbieter entschieden hat, wird das für den
Stromvergleich genutzte Portal alles weitere in die Wege leiten. Das heißt, sobald man die Formulare online ausgefüllt hat, schicken die Betreiber des Stromvergleichs oder Tarifrechners diese an den neuen Stromversorger und der kümmert sich letztlich um den kompletten Anbieterwechsel. Dazu gehört auch die Kündigung beim alten Stromanbieter.
Allerdings dauert dieser Wechsel in der Regel rund 3 Wochen, deswegen sollte man sich früh genug darum kümmern, bevor die Kündigungsfrist ausläuft und der aktuelle Vertrag noch einmal verlängert wird. Da kommt man dann nämlich nicht mehr so schnell raus.
Sollte die Gefahr bestehen, dass der neue Versorger es nicht schafft, kann man auch selbst dem Anbieter kündigen, dann greift für die Übergangszeit halt nur der Grundversorgungstarif, unterbrechen darf der alte
Stromanbieter die Stromversorgung nicht.